Hamburg, 21.12.2005 In diesem Jahr verfilmten das Stadtteilkulturzentrum
Brakula, das Gymnasium Bramfeld und 1film1tag das Drama Romeo
und Julia.
Die Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Familien sollte
durch einen typischen Stadtteilkonflikt im Drehbuch dargestellt
werden.
In einem vierwöchigem Prozess entwickelten die SchülerInnen
des 11. Jahrgangs der Schule eine vielschichtige Drehbuchfassung.
Um dieses Ziel zu errreichen verwendete, die Drehbuchgruppe ein
besonderes Genre: die Dokufiction.
In der modernisierten Filmhandlung zerstreiten sich zwei Bürgerinitiativen
über den favorisierten Standort des Eingangs der geplanten
U-Bahn Linie nach Bramfeld. Die Auseinandersetzung wird von einem
sensationslüsternem Kamerateam angestachelt und dokumentiert.
Die SchülerInnen waren in fast alle Arbeitsschritte integriert.
Dazu zählen Drehbuch schreiben, Drehortsuche, Plakatgestaltung,
Kameraführung, Ton, Schauspiel, Kostüm, Maske und Dokumentation.
Der Herausforderung, den Shakespeare-Text in einem normalen Umfeld
schauspielerisch umzusetzen, begegneten die SchülerInnen
mit viel Konzentration, Teamgeist, Spaß und Schwung.
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